Ein Tag in Trieste

Der letzte Tag stand im Zeichen der Qualitätsprüfung italienischer gewöhnlicher Verkehrsmittel. In der Früh brachte uns ein Linienbus zügig nach Cervignano, der anschließende RegionalExpress nach Triest ließ dann aber 60 Minuten auf sich warten.

 

Jedem seinen Roller – Triest

In Triest verließen wir uns ganz und gar auf unsere Füße. Damit kamen wir sogar bis auf die Spitze des Glockenturms der Zitadelle. Auch konnten wir per Pedes einen Eindruck davon gewinnen, wie stark noch der habsburgische Einfluss in den Gebäuden und Straßen erhalten ist. Unterwegs statteten wir noch Kirchen von drei Religionen einen Besuch ab. Und nicht zuletzt ließen wir uns im Yachthafen lange die frische Adrialuft um die Nase ziehen.

 

Triest

 

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Griechisch-orthodoxe Kirche der Dreifaltigkeit und des Hl. Spyridon in Triest

Zum guten Abschluss des Tages wurden wir noch Zeuge davon, wie in Bella Italia plötzliche Verkehrsbehinderungen geregelt werden. Unser Zug zurück sollte zuerst 60 Minuten Verspätung haben, nach einer Stunde wurde er aber gestrichen und durch Busersatzverkehr ersetzt. Nun standen geschätzt 300 Leute und ein Bus am Bussteig. Wir kamen dann glücklicherweise nach einer Stunde im zweiten Bus unter, der uns nach Cervignano brachte.

Wir wollten in Cervignano schon nach einem Taxi rufen. Als der Busfahrer das hörte, bat er uns zum Einstieg: alla Camping Belvedere, prego!

Ein private Busfahrt! Ende gut, alles gut.

 

Peters Tagesverse

Triest liegt schön am Adriastrand

und war uns völlig unbekannt.

Jetzt haben wir es gesehen

und können in Ruhe gehen.

 

2 comments

  1. Ihr lieben Radfahrer,
    mit viel Vergnügen haben wir euren Bericht gelsen und wünschen euch eine gute Heimkehr.
    Mit lieben, sonnigen und spätsommerlichen Grüßen aus Ibbebbüren
    Ursula und Alois

  2. Hallo, interessant, spannend und auch amüsant, Eure Reise auf diese Weise zu begleiten. Danke!
    LG von Brigitte

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