Ciclovia – 4. Etappe

Von Kellerberg bis Pontebba    Kilometer 199,5 bis 274

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Morgendämmerung an der Drau in Kellerberg

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Eine halbe Stunde später

 
Wir hatten mit dem holländischen Paar, dem wir gestern unterwegs stets begegneten, die selbe Übernachtungsstation. So ging es heute morgen auch fast gleichzeitig los Richtung Villach. Die 16 km, die wir gestern abend nicht mehr machten, waren heute morgen schnell aufgeholt. Vor 10 Uhr waren wir in Villach, immer entlang der Drau, mal rechts, dann links.

In der Stadtkirche St. Jakob trafen wir auch zum wohl fünften Mal das Oranje-Paar. Sie fuhren dann den Drauweg weiter. Wir machten eine kleine Kakaopause und fuhren zur Gail, die hinter Villach in die Drau fließt.

Auf dem Hauptplatz in Villach

Nächstes Ziel Arnoldstein. Dort ist Tanken angesagt. Wir suchen den direkten Weg zur Gail durch die Stadt und kürzen so die Strecke um 4 km ab. Gut für das Pensum, das uns heute bevorsteht. Immerhin müssen wir von Villach aus knapp 400 Höhenmeter hoch und dann 250 m runter.

An der Gail entlang geht es durch Kiefernwäldchen auf gut geschotterten Wegen schnell nach Arnoldstein. An einer Eisdiele fanden wir auch eine Steckdose. Die Zeit überbrücken wir mit Eis und Cappucino.

Jetzt stand die Steigung bis zur Passstelle Camporosso an. Klammheimlich wünschte man sich die Mitfahrt auf dem Sozius von einer der zahlreichen Harleys, die ständig an uns vorbeirauschten, auf der Suche nach dem Kick.

Alter Bahnhof in Tarvisio

Aber auch ohne kämpften wir uns hoch und fanden hinter der Grenze die erwartete Bahntrasse. Auf der ging es ohne Anstrengung bis nach Pontebba.

Super – Radweg auf alter Bahntrasse bei Tarvisio

Die Quartiersuche geschah vor Ort, die einzige und erste albergo um die Ecke: Dachkammer im zweiten Stock mit Dusche und Bidet.

 

Peters Tagesverse

Nach Villach wächst des Radlers Freude

Die Gail hinauf zur Wasserscheide:

Hier startet an bekannter Stelle

ein frischer Asphalt mit Gefälle,

das uns, wenn jede Kurv’ gelingt

in zwei Stund’ nach Pontebba bringt.

Doch Peters Rad, o großer Schreck

das kriegt ein Loch, die Luft zischt weg.

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