Ciclovia – 3. Etappe

Von Obervellach bis Kellerberg   Kilometer 138 bis 199,5

Für heute haben wir uns eine längere Etappe vorgenommen. Mal sehen wie weit wir kommen. Wenn alles gut geht, sollte das Ziel Villach sein. Dazu müssen wir aus dem Tal der Möll heraus und zur Drau kommen. Alle Flüsse auf den nächsten beiden Tagen sind der Donau tributär und liefern ihr Wasser in das Schwarze Meer. Daher wollen wir unbedingt in der Drau unsere Füße baden.

Peter mit einer fünffachen Urgroßmutter vor unserem Übernachtungsort


Obervellach verlassen wir mit einem stärkenden Frühstück kurz vor 10 Uhr. Der Radweg folgt der Bundesstrasse. Dort wo er abzweigt um durch die  erhöht liegenden Orte zu führen verzichten wir auf die Steigung und kommen so besser voran. Erst hinter dem kleinen Stausee unterhalb von Oberkolblitz wechseln wir auf den Radweg, der uns über Mühldorf und Möllbrücke zur Drau bringt. Hier haben wir unseren Badeplatz.

img_2175-1.jpg

Zusammenfluss von Müll und Drau

img_1420

Möllbad

Die Drau nimmt das klare Wasser der Möll auf treibt mit milchig grau grüner Färbung dahin.

Der Radweg bis Spittal muss sich nun aber zwischen Drau, Eisenbahnlinie, Autobahn und Bundesstrasse entscheiden, wem er folgen soll. Spittal ist unsere Mittagsstation mit der obligatorischen Akkuaufladung. Dem Schloss widmen wir nur einen bewundernden Blick, denn Peter hat mit Hilfe der Touristinfo schon eine Ladestation gefunden.

Hinter Spittal verläuft der Radweg auf dem Damm der Drau. Wir haben kaum noch Navigationsprobleme und rollen unserem Etappenziel entgegen, unterbrochen durch eine Rast, bei der Peter seinen Esbitkocher auspackt für eine Kaffepause.

img_2179-1.jpg

An der Drau

Bei unserer Quartiersuche per Telefon müssen wir schnell feststellen, dass um Villach die Übernachtungsplätze wegen des Bikertreffens am Faaker See alle ausgebucht sind und die Preise deutlich angezogen haben. Glücklicherweise finden wir 12 km vor Villach in Kellerberg ein Quartier im Stablerhof.

Vor dem Etappenende müssen wir aber noch einen Kilometer kräftig schieben.

Peters Tagesverse

Das Gletscherwasser fließt ins Schwarze Meer

Aus Möll und Drau, der Donau tributär.

Nach unserm langen Radfahrwerk,

gibt’s Leckeres auf dem Kellerberg.

Umzingelt hier von Männermassen,

die ihre Harleys dröhnen lassen;

die Kärntner hören es mit Freuden,

sie können frische Euros leiden.



One comment

  1. Ganz schön mutig so eine Strecke mit dem Fahrrad zu planen! Ich verfolge eure Route und hab sie mir heute auf einer Straßenkarte und dann im Atlas angeschaut. Das sieht ja gewaltig aus. Respekt!!! Ich hoffe, dass ihr die Tour noch genießen könnt und ihr gesund bleibt. Aber ich weiß, dass ihr erfahrene Radler seid. Also, alles Gute weiterhin!
    Renate

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.